Laubfegen im Wald

Geht das? Klar bei uns schon!

Am Samstag, den 11. Mai fand die Aufräumaktion rund um sowie im Lehrbienenstand statt.

Den Platz vor dem Vereinshaus für den neuen Mulch vorbereiten, die Außenbänke säubern, Fenster putzen, Hecken schneiden und zu invasive Wildkräuter auszupfen. Dank vieler Hände schnell vollbracht.

Danach wurde der Grill angeworfen und die Zeit für Gespräche über den Honigertrag, ob die Völker dieses Jahr mehr oder weniger schwärmen und neue Ideen für Nektarpflanzen für Bienen, die sogenannte Bienenweide war gekommen. Wir haben viel geschafft. Der Lehrbienenstand  und seine Umgebung sieht wieder gut aus.

 

Juni - Ende der Massentracht


Aktuelles

Laubfegen im Wald

 

 

 

Imkergrundkurs 2024

auch im Jahr 2024 findet ein Imkerkurs statt. Er begann Ende Januar mit dem Thema Biologie der Biene und wird an weiteren acht Terminen sowie den Treffen an den Bienenvölkern des Lehrbienenstandes  fortgeführt werden .

 

Jahresplan 2024

hier geht es zum aktuellen Jahresplan

 

 

Datenschutzerklärung Landesverband

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Bauanleitung Wärmeschrank

Hier die besprochene Bauanleitung eines Wärmeschranks zum Download.

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Imkern im Juni

 

 

Die Massentracht, bei uns der Raps, ist verblüht, der Honig bereits abgeschleudert und die mittlerweile großen Völker sind auf weniger ergiebige Nektarquellen angewiesen. Wir belassen deshalb die mit Honigvorrat vollen Randwaben des oberen Brutraumes im Volk, auch wenn sie nie noch bebrütet wurden und sie so sauber, wie die Waben im Honigraum sind. Mit dieser Reserve und den Futterkränzen um das Brutnest haben unsere Völker auch diese trachtarme Zeit immer gut überstanden.

 

Das zweite große Thema ist die Schwarmlust der Völker.
In dem Infobrief der Bieneninstitute wurde von zahlreichen und früh im Jahr abgehenden Schwärmen berichtet. Dies verhielt sich bei unseren Völkern anders. In ungefähr einem Drittel der Stöcke fanden wir ab April Schwarmzellen. In diesem Jahr betrieben wir Schwarmverhinderung indem sämtliche Brutwaben mit zwei Drittel der ansitzenden Bienen in eine neue Beute und darauf die Honigräume des Volkes gesetzt wurden. Der neue Standort dieses „Luxus-Brutablegers“ war keine 25 Meter von dem alten entfernt, so daß einige Flugbienen sicherlich dorthin zurückflogen und das brutlose Volk mit der Königin verstärkten. Mit Milchsäure im Sprühverfahren sorgte diese verordnete Brutpause in dem Kunstschwarm für eine erste Varroabehandlung. Wie üblich, hängten wir Mittelwände ein, einen Drohnenrahmen, der erwartungsgemäß zunächst zögerlich ausgebaut wurde, und zwei Futterwaben. Dazu auch zwei Leerwaben. Die Königinnen stifteten auch auf dem frischen Wabenwerk, wie es sich für Schwarmköniginnen gehört. Nur in diesem Fall ohne Pause, da sie nicht für das Schwärmen aus der Brut gegangen war und zweitens nicht auf das Ausbauen der Waben warten mußte. Der Brutableger wuchs durch die vielen schlüpfenden Bienen schnell wieder auf die vorige Volksstärke und füllte so die Honigräume mit gering bis gar nicht meßbarem Verlust.

 

Quintessenz für uns: es gingen keine Schwärme aus unseren Völkern ab und wir werden dieses Vorgehen auch im nächsten Jahr beibehalten.

 

 

 

Viele dieser Informationen sind dem Infobrief der Bieneninstitute entnommen. Er kann kostenlos per Mail bezogen werden. Anmeldung unter https://www.apis-ev.de/abo.html

 

Alle zwei Monate veröffentlicht der Deutsche Imkerbund D.I.B. Aktuell. Nachrichten aus der Imkerei, Wissenschaft und Interessantes aus der Welt der Bienen. Dieses Link führt Sie auf die Downloadseiten des DIB.