Laubfegen im Wald

Geht das? Klar bei uns schon!

Am Samstag, den 11. Mai fand die Aufräumaktion rund um sowie im Lehrbienenstand statt.

Den Platz vor dem Vereinshaus für den neuen Mulch vorbereiten, die Außenbänke säubern, Fenster putzen, Hecken schneiden und zu invasive Wildkräuter auszupfen. Dank vieler Hände schnell vollbracht.

Danach wurde der Grill angeworfen und die Zeit für Gespräche über den Honigertrag, ob die Völker dieses Jahr mehr oder weniger schwärmen und neue Ideen für Nektarpflanzen für Bienen, die sogenannte Bienenweide war gekommen. Wir haben viel geschafft. Der Lehrbienenstand  und seine Umgebung sieht wieder gut aus.

 

Mai - Schwarmzeit und Honigernte?


Aktuelles

Laubfegen im Wald

 

 

 

Imkergrundkurs 2024

auch im Jahr 2024 findet ein Imkerkurs statt. Er begann Ende Januar mit dem Thema Biologie der Biene und wird an weiteren acht Terminen sowie den Treffen an den Bienenvölkern des Lehrbienenstandes  fortgeführt werden .

 

Jahresplan 2024

hier geht es zum aktuellen Jahresplan

 

 

Datenschutzerklärung Landesverband

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Bauanleitung Wärmeschrank

Hier die besprochene Bauanleitung eines Wärmeschranks zum Download.

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Imkern im Mai

Die erste Honigernte und die Schwarmstimmung der Völker werden die beiden großen Themen dieses Monats sein, die die Imker beschäftigen werden.

Die Rapsfelder , die Richtung Süden ausgerichtet sind, verlieren mittlerweile ihre Blüten, die gen Nord oder Osten geneigten Felder stehen bei uns noch in voller Blüte. Insofern ist noch mit weiteren Eintrag von Rapsnektar zu rechnen, bei uns für mindestens ein bis zwei Wochen. So wird gegen Ende Mai die Honigernte erfolgen, um den Honig nicht in den Waben kristallisieren zu lassen. Die Zargen sind schwer und voller Nektar, nun können gern einigen Tage zum Trocknen des Honigs kommen.

 

Erste Schwarmzellen hatten wir in einem Volk bereits vor vier Wochen gefunden. Mit der Methode der Schwarmvorwegnahme setzten wir die Königin mit einem Teil des alten Volkes, aber ohne Brut auf den alten Platz, damit Flugbienen noch als zusätzliches Personal bereitstehen. Die komplette Brut mit den Ammenbienen und den Honigraum mit ansitzenden Bienen stellten wir an einem anderen Ort im Abstand von ca 20m wieder auf. Nachschaffungszellen sind reichlich zu finden, bis auf zwei haben wir sie gebrochen - eine als Sicherheit, falls der neuen Königin z.B. auf dem Begattungsflug etwas zustoßen sollte.

Auf diese Weise der Schwarmvorwegnahme haben wir mittlerweile drei Völker geteilt und die Schwarmlust gebrochen.  Also eher eine Methode zur Völkervermehrung und Ablegerbildung. Aber durch die Brutunterbrechung auch eine Maßnahme zu Kontrolle der Varroazahlen. Nach dem Sommer werden wir die Völker wieder vereinen und so gute Voraussetzungen für eine gesunde Überwinterung schaffen.

Wird es dadurch weniger Honig geben? Tag für Tag schlüpfen in dem Altvolk ohne Königin weit mehr, als 1000 Bienen. Die Bienenmasse ist sehr schnell wieder ausgeglichen, so daß der Minderertrag gering sein dürfte. Das Gewicht der Honigräume läßt das ebenso vermuten.

 

 

Viele dieser Informationen sind dem Infobrief der Bieneninstitute entnommen. Er kann kostenlos per Mail bezogen werden. Anmeldung unter https://www.apis-ev.de/abo.html

 

Alle zwei Monate veröffentlicht der Deutsche Imkerbund D.I.B. Aktuell. Nachrichten aus der Imkerei, Wissenschaft und Interessantes aus der Welt der Bienen. Dieses Link führt Sie auf die Downloadseiten des DIB.